„Keine Räume für Rassisten, Ludendorffer auflösen!“

Seit etwa 35 Jahren tagt der „Bund für Gotterkenntnis (Ludendorffer) e.V.“ in Dorfmark (Bad Fallingbostel) über Ostern. Mit Volkstanz und Vorträgen wird Kindern bis SeniorInnen Rassismus gelehrt. Bekannte Nazis sind immer wieder dabei. Mathilde Ludendorff, selbsternannte Philosophin und Frau des Hitler-Putsch- Gefährten von 1923, General Erich Ludendorff, teilt in ihrer Lehre die Menschen in „Licht- und Schacht rassen“. Die nordischen „Lichtrassen“ seien dem Göttlichen nahe, die „Schachtrassen“ aber unvollkommen und sündhaft. Die einen seien von Natur aus zum Herrschen,die anderen zum Dienen geschaffen. „Blutsmischung“ führe zum „Volkstod“. Deutsche Kinder würden durch eine „verjudete christliche Erziehung“ geschädigt.

Die einen tagen, die anderen morden

Bei der NPD wird unter dem Schlagwort „Volk“ die Sichtweise von Ludendorff aufgegriffen. Aus dieser rassistischen Ideologie heraus wurde auch in den letzten Jahren gemordet. Ostern 2010 wurden Journalisten von Ludendorffern tätlich angegriffen weil sie auf der Straße den prominenten Altnazis Hajo Herrmann fotografi eren wollten. Der Weltanschauungsbeauftragte der Evangelischen Landeskirche Hannover, Pastor Jürgen Schnare, nennt die völkischen, antisemitischen und antichristlichen Ludendorffer „eine Gefahr für die Demokratie“.
Der Protest am Karfreitag 2011 wurde durch Straßensperrung und viel Polizei eingeengt. Der Staatsschutz hatte hunderte „gewaltbereite“ Nazigegner angekündigt – was erwiesenermaßen nicht stimmte. Wir protestieren wieder gegen die Rassisten-Tagung.
Nie wieder weggucken – Rassisten nicht verharmlosen

Karfreitag 6.4.12|13.00 Uhr|Protest vorm Deutschen Haus