Archiv für April 2011

Das ist das Mindeste!

Der DGB wird morgen um 11 Uhr eine Kundgebung im Hagen in Soltau abhalten. Unsere Linksjugend [’solid] hat dort einen Stand angemeldet. Für den Aufbau dieses Standes werden wir uns gegen neun Uhr im Hagen treffen, helfende Hände sind gern gesehen. Falls ihr aber nicht so früh aus den Federn kommt, sind wir auch bis zum Ende der Kundgebung, 13 Uhr, dort und werden unser Material an Interessierte verteilen!
Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle auch, dass heute rund 6.000 Menschen gegen die neofaschistische NPD in Bremen auf die Straße gegangen sind. Die Staatsmacht setzte den Aufmarsch der 200 Nazis aber mit einem Großaufgebot von 3.000 Beamten und unter Anwendung von unverhältnismäßig harter Gewalt durch. Antifaschismus darf nicht dem Staat überlassen werden!

Revolutionärer erster Mai!

In einer Woche ist es wieder soweit: Der 1. Mai und damit der Kampftag der Arbeiter_Innenbewegung kommt. Mit ihm gehen seit unzähligen Jahren die Versuche einher, dem Kapitalismus den Kampf anzusagen und eigene Perspektiven und Alternativen nicht nur zu entwickeln, sondern auch zu präsentieren.
Tagtäglich spüren viele unserer Mitmenschen die Übel des Kapitalismus. Sei es, weil sie „Armut per Gesetz“ (Hartz IV) beziehen oder von ihrem Lohn nicht leben können, weil die Politik nicht fähig ist Mindestlöhne einzuführen. Außerdem werden elementare Bereiche des öffentlichen Lebens privatisiert. Daraus folgen, anders als propagiert, lediglich größere Profite für die Unternehmen und Investoren. Das sind keineswegs Auswüchse des Kapitalismus, sondern elementare Bestandteile eines Systems, das darauf abzielt die Menschen in verwertbar und nutzlos, in Elite und Abschaum zu unterteilen.
Für uns als linke Jugendliche, nicht nur aus Soltau, ist klar, dass dieses Wirtschaftssystem keinesfalls die Zukunft sein kann. Es muss etwas getan werden, im Großen und im Kleinen. Deswegen gibt es auch dieses Jahr wieder in fast jeder Stadt Kundgebungen oder Demonstrationen für eine andere, für eine bessere Welt frei von Nazis, Krieg und Kapital.
Zum Einen sind Großdemonstrationen in Berlin, Duisburg, Fürth, Hamburg, Heilbronn, Magdeburg, Nürnberg und Stuttgart angemeldet.
Dazu kommt die 1. Mai Kundgebung des DGB in Soltau, wo auch unsere Basisgruppe einen Stand aufbauen wird. Wann wir uns treffen, werden wir noch veröffentlichen!
Leider versucht die braune Brut aber auch dieses Jahr wieder, den 1. Mai für sich zu okkupieren und sich als kapitalismuskritisch zu präsentieren. Natürlich lassen linke und antifaschistische Kräfte das nicht einfach so zu:
Blockieren in: Bremen!
Greifswald!
Halle!
Heilbronn!

Keine Antisemiten in Dorfmark!

Am 22.4 wollen die rassistischen und antisemitischen Ludendorffer in Dorfmark erneut ihre Tagung abhalten und heißen dabei wohl erneut rund 100 Neonazis willkommen. Unter anderem zeichnen sie sich dadurch aus, dass sie die Menschheit in „Licht-“ und „Schattenrassen“ unterteilen. Ludendorff war außerdem Putschgefährte Adolf Hitlers. In den letzten Jahren besuchten auch Autonome Nationalisten die Tagungen, letztes Jahr wurde mit Hajo Herrmann eine Naziheldenfigur begrüßt.
Während von der Polizei und dem Landkreis keinerlei Versuche unternommen werden, die rassistische Propaganda zu stoppen, werden DemonstrantInnen von Dorfmarkern beschimpft. Es fielen Sätze wie „Schade, dass die Nazis nicht mehr am Ruder sind“. Im Gegenzug verharmlosen die staatlichen Institutionen die Gefahren und Beleidigungen. Stattdessen wird auch hier gemäß der Extremismustheorie die xenophobe Hetze mit antifaschistischem Widerstand gleichgesetzt und Linke werden delegitimiert. Dagegen muss aktiv vorgegangen werden!
Am 22.4 nach Dorfmark: Für eine antifaschistische Landpartie! Kampf dem Rassismus – institutionell oder nicht!
Für alle aus Soltau und Umgebung gibt es eine gemeinsame Anreise. Treffpunkt 22.4, 11:30 Uhr am BHF Soltau!

Und wieder Mahnwache!

Auch heute werden sich AtomkraftgegnerInnen in Soltau in der Wilhelmstraße 2 (Alexanders) zu einer halbstündigen Mahnwache versammeln. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung, denn der Protest darf nicht ermüden, solange die Meiler nicht abgeschaltet sind!
18 Uhr Wilhelmstraße 2!

Antifa.

Jetzt noch anmelden zum Internationalen Jugendworkcamp Bergen Belsen!

Wir dokumentieren den Aufruf:
Vom 13-23.4 findet auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen das internationale Jugendworkcamp Bergen-Belsen statt, an dem Du mit 60 Jugendlichen aus verschiedenen Ländern teilnehmen kannst.
Im Workcamp kannst Du die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers erforschen, dabei mit Zeitzeugen sprechen, auf dem Erinnerungsweg und mit Büchern und Schriftstücken in der Gedenkstätte arbeiten. Du kannst musikalisch, künstlerisch oder journalistisch arbeiten und Dich mit Neonazismus, Rassismus und Menschenrechtsverletzungen heute beschäftigen, um Strategien dagegen zu entwickeln. Und nebenbei kannst Du viele spannende Menschen aus vielen verschiedenen Ländern kennen lernen!
Anmelden kannst Du Dich alleine oder mit mehreren. Mehr Infos hier

Alle Montage wieder!

Trotz des schlechten Wetters und einem starken Schauer kurz vor Kundgebungsbeginn versammelten sich auch am heutigen Montag, dem 4.4.2011 ca 80 Menschen in der Wilhelmstraße 2 um der Atomenergie den Kampf anzusagen.
Wieder einmal beteiligten sich sowohl Grüne als auch Linke, sowohl jung als auch alt und mahnten aus der Nutzung der Kernenergie sofort auszusteigen.
Während Mitglieder der Linksjugend [’solid] zum Einen das derzeitige Abiturthema, „Wissenschaft und Verantwortung“, zum Anlass nahmen, die Politik endlich wieder vernunftgesteuert zu bestimmen, wurde ferner verdeutlicht, dass ein Ausstieg nur möglich ist, wenn zumindest die vier großen Atomkonzerne vergesellschaftet werden. Der Ratsherr der lokalen Partei DIE LINKE erklärte, dass die Klage des Energieriesen RWE eine absehbare und auf perfide Weise logische Schlussfolgerung aus der verfehlten Politik der schwarz-gelben Bundesregierung ist und dass ein Wechsel in Berlin die einzige Möglichkeit wäre, der Atomlobby und ihren Handlangern den Saft abzudrehen. Ein Grüner rief des Weiteren dazu auf, die Profite, die die Konzerne machen, abzuführen, sodass sich das Geschäft mit Atomstrom schon bald nicht mehr lohnen wird. Mit einer Schweigeminute wurde letztlich noch den Opfern gedacht.
Nach einem kurzen Mantra wurde noch dazu aufgerufen, sich in der nächsten Woche wieder zu einer „Montagsdemonstration“zu versammeln.

Wieder Mahnwache!

Auch für den morgigen Montag haben wir eine Mahnwache gegen Atomkraft in Soltau angemeldet und hoffen auf noch mehr TeilnehmerInnen!
Beginn: 18 Uhr
Ort: Wilhelmstraße 2
Fukushima ist überall.
Atomkraftwerke abschalten – sofort und weltweit.
Für uns strahlt nur die Sonne.