Archiv für November 2010

Die Linksextremismusprävention à la Junge Union

Wir möchten an dieser Stelle auf einen Artikel der Taz verweisen, der offen legt, wie der Kampf der Bundesregierung gegen den vermeintlichen Linksextremismus aussieht und was tatsächlich mit den Steuergeldern passiert!
Zum Artikel
Ferner möchten wir hier noch einmal unsere strikte Ablehnung der Totalitarismustheorie verdeutlichen und allen klar machen, dass „links“ nicht gleich rechts ist!
Für uns Linke bleibt das Ziel ungeachtet solcher Repressalien seitens der konservativ-kapitalistischen Regierung weiterhin die Vernichtung der Wurzeln des Faschismus und die Überwindung des Kapitalismus!
Dazu das Motto der Antifademo am Samstag in Ratzeburg:
Den Klassenkampf entfalten! Utopien realisieren!

Antifademo in Ratzeburg

AntifaHerzogLauenburg
Wir dokumentieren den Aufruf der Antifa Herzogtum Lauenburg:
Kein Frieden mit Staat, Nation und ihren Nazis! Nazihaus dichtmachen!
In Ratzeburg gibt es seit einiger Zeit ein erhebliches Nazi-Problem. Organisierte FaschistInnen bezogen im Februar 2010 gemeinsam ein neues Haus in der Ratzeburger Innenstadt, welches sowohl als Wohnhaus, wie auch als Veranstaltungsort für interne Feiern und Treffen genutzt wird. Gleichzeitig wird die Inselstadt als „National befreite Zone“ deklariert, welche die Nazis immer wieder versuchen durchzusetzen. Dies bedeutet körperliche Gewalt, Hetzjagden und sogar Morddrohungen gegen vermeintlich linke oder alternative Jugendliche und Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Zustände werden von bürgerlicher Seite zwar problematisiert, jedoch nicht ausreichend angegangen.
DEMO | 27.11.2010 | Ratzeburg | 14 Uhr | Bahnhof
Noch mehr Infos bei der Antifa Herzogtum Lauenburg

Den Atomdeal stoppen!

Wir dokumentieren den Videoappell von Campact, um Herrn Wulff dazu zu bringen, dann Atomgesetz doch noch zu stoppen!

Nazigedenken fand in Hützel-Steinbeck statt

Wie die Antifaschistische Aktion Lüneburg (und leider auch die Snevern Jungs) vermelden, fanden sich die Neonazis aus SFA, Lüneburg und Rothenburg/Wümme dieses Jahr nicht in Essel, sondern in Hützel-Steinbeck ein, um am Volkstrauertag Geschichtsrevisionismus und Opfermythen predigen zu können. Auch wenn sie an diesem Ort ungestört rechten Dreck propagieren konnten, war es rund 60 AntifaschistInnen in Essel offensichtlich möglich, die Nazis zu vertreiben! Dafür danken wir allen Dagewesenen!
Alerta Antifascista!

Ich glaub‘ mich tritt ein Pferd

Die Linksjugend und einige Mitfahrer sind diesen Sonntag zur Demonstration nach Harlingen bei Dannenberg im Wendland gereist, um sich der friedlichen Sitzblockade auf dem Bahngleiß anzuschließen. Auch hier standen die Pferde gefährlich Nahe an den friedlichen Demonstranten, was eine potentielle Bedrohung darstellte. Im Falle der verletzten Demonstrantin, die einem Pferdehuf im Wege war und ins nächste Hospital gebracht werden musste, bewies sich diese These. Die Polizei wurde später jedoch durch Schlichter und Fachleute zur Vernunft gebracht und zog die Pferde ab, was den Demonstranten die Möglichkeit gab, Boden zu gewinnen.
Waren die Temperaturen im Keller, so war die Stimmung es garantiert nicht. Viele haben untereinander
oder mit Polizisten über Atomkraft und den unverhältnismäßigen Polizeieinsatz diskutiert, auch weil ein
Großteil der Polizisten nicht freiwillig dort war.
Mit der Blockade wollte die Linksjugend SFA ihre Solidarität mit der gesamten Anti-AKW-Bewegung im
Wendland zum Ausdruck bringen und auch nach unserer Abfahrt schafften es Blockierer den Castor weiter aufzuhalten.

That is what they call democracy!

Nazigedenken in Essel?

Vergangenen Sonntag war wieder Volkstrauertag. Ein Tag, der von alten und neuen Nazis gleichsam missbraucht wird, um in geschichtsrevisionistischer Art an die gefallenen SS-Soldaten zu gedenken. So geschieht es auch seit 2007 wieder in Essel, zwischen Walsrode und Hannover. Dagegen findet sich aber immer wieder antifaschistischer Widerstand. So auch dieses Jahr. Auch wenn die Teilnehmerzahlen im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen sind, ist es doch erfreulich, dass wir die Mahnwache gegenüber des Friedhofs abhalten konnten. Nazis wurden (leider) nicht gesichtet, aber schon einmal erlaubten Polizei und Staatsschutz den Nazis ungestört, da von ihnen selbst gesichert, SS-Lieder zu singen und ihren faschistischen Scheiß dort loszuwerden, ohne, dass es den AntifaschistInnen mitgeteilt wurde..
Es gilt aber weiterhin: Die Nazitreffen dürfen nirgendwo stattfinden! Die Nazistrukturen an der Wurzel entfernen!

No IMK in Hamburg!

Vom 17-19.11 werden sich die Innenminister in Hamburg zur Innenministerkonferenz einfinden. Ein Ereignis, das natürlich gestoppt werden muss!
Bei der IMK geht es vorwiegend um eine Sicherheitspolitik, die sich auf die Totalitarismustheorie stützt: Hier wird der Rechtsextremismus verharmlost, indem er mit der Gefahr, die von einem angeblichen Linksextremismus ausgehe, gleichgesetzt wird. Es werden immer neue Strategien entwickelt, mit denen man der „linken Gefahr“ beikommen könne. Der Rechtsextremismus wird immer weiter an den Rand gedrängt.
Gleichzeitig werden auch von der IMK teils faschistoide Pläne beschlossen. Dieses Mal wird mit Sicherheit auch die Anti-Castor Proteste zur Sprache kommen und man kann sich sicher sein, dass womöglich nicht über die Polizeigewalt diskutiert wird, sondern nur über die enorme Gefahr, die Schotterer und andere CastorgegnerInnen für die Gesellschaft und den Kapitalismus darstellen.
Wie sich also erkennen lässt, wird auf diesen Treffen meistens polarisiert und keinesfalls objektiv diskutiert!
Es gilt also:
Ab dem 13.11 zu den Demonstrationen und anderweitigen Aktionen nach Hamburg! Die IMK darf keine weiteren polizei- bzw. überwachungsstaatliche Pläne machen!
Solidarität ist eine Waffe („Drück den Abzug!“)
Auftaktdemo: 13.11. 14 Uhr Hachmannplatz Hauptbahnhof Hamburg, Antirassistische Demonstration
Weitere Informationen beim No IMK-Bündnis!

Naziheldengedenken stoppen!

Auch dieses Jahr wollen alte und neue Nazis aus dem ganzen Norden wieder in Essel den gefallenen deutschen SS-Soldaten gedenken.
Schon früher feierten Faschisten und Militaristen jahrzehntelang fast ungestört am Volkstrauertag die Kriegsverbrecher. Doch großes Bündnisdemonstrationen zwischen ’84 und ’86 konnten den braunen Spuk zunächst aufhalten. Seit 2007 sind sie wieder da:
Die HIAG Waffen SS Hannover organisiert erneut „Helden“feiern. Nun ist natürlich antifaschistischer Widerstand gefordert – und er wird da sein!
Es ist wieder an der Zeit den Nazis zu zeigen, dass sie mit ihrem Geschichtsrevisionismus und ihren Opfermythen nicht durchkommen dürfen und werden!
Am Sonntag, dem 14.11 nach Hademstorf.
Start: 12 Uhr.
Faschismus zerschlagen!

Offizieller Flyer der Antifaschistischen Initiative SFA hier klicken